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Mittelalterliche Burg im Harz

Geschichte der Konradsburg

Ursprünglich zum Schutz errichtet, ist die Konradsburg bei Ermsleben doch keine typische mittelalterliche Burg, denn weder Bergfried, Palais noch Wehrtürme kann der Besucher hier vorfinden. Dies mag daran liegen, dass die Hochzeit der Ungarn- und Slawenangriffe bereits zum Zeitpunkt der Errichtung der Burg vorbei waren. Auf der Konradsburg wurde gegen Mitte des 12. Jahrhunderts, nachdem die damaligen Burgherren sie um 1120 verlassen hatten um im naheliegenden Selketal die Burg Falkenstein zu errichten, ein Benediktinerkloster gegründet. In Folge dieser Entwicklung wurde die Konradsburg über die nächsten Jahrhunderte zu einem geistigen, kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Zentrum des Ostharzes. Gesellschaftliche Veränderungen im 14. und 15. Jahrhundert führten zum Niedergang des Benediktinerklosters, welches jedoch um 1477 von Kartäusermönchen übernommen wurde, die auf der Anlage bis zu den Bauernkriegen um 1526 verweilten. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden weitere Gebäude der Burg hinzugefügt, diese dienten jedoch nur der landwirtschaftlichen Nutzung.

Einstige Pracht und faszinierende Brunnenanlage

Anhand des hohen Chors und der darunter liegenden Krypta, die vor kurzem aufwendig restauriert wurde, lässt sich die eindrucksvolle Größe der ehemaligen dreischiffigen, romanischen Basilika erahnen. Die Krypta präsentiert sich als fünfschiffige, kreuzgratgewölbte Halle, die von Säulen und Pfeilern getragen wird. Eindrucksvolle verzierte Kapitelle und Kämpfer geben Zeugnis von der Baukunst um 1200. Eine absolute Sehenswürdigkeit ist das Brunnenhaus im Zentrum des einstigen Kreuzgangs. Hier, in einem zweigeschossigen Fachwerkbau, erwartet den Besucher ein 45 m tiefer Brunnen, aus dem mittels eines Eselstretrads Wasser gefördert wurde. Diese Brunnenanlage wurde bis etwa 1948 genutzt und auch heute noch können Besucher versuchen mit Hilfe des 80-Liter-Eimers an das Wasser zu gelangen. Jedoch sei ein Wort der Warnung angebracht, denn selbst die Esel benötigten für den Schöpfprozess rund acht Minuten.

Die Konradsburg ist täglich von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet, in der Sommerzeit und an den Wochenenden und Feiertage sogar eine Stunde länger. Führungen sind möglich. Die Konradsburg ist Station auf der Straße der Romantik.

 

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